Mit einem spürbaren Energieschub, einer beeindruckenden Dynamik in den Hallen und einem Austellerplus gegenüber der Vorveranstaltung ist das Messeduo FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK 2026 nach vier intensiven und inspirierenden Messetagen erfolgreich zu Ende gegangen. Vom 24. bis 27. März 2026 wurde Nürnberg erneut zum Herzstück der internationalen Fenster-, Türen-, Fassaden- und Holzhandwerksbranche. Mit rund 75.000 Besuchenden aus 117 Ländern sowie 1.022 Ausstellern aus 47 Ländern bestätigt das Messeduo seine Rolle als zentraler Branchentreffpunkt und als Plattform, die Orientierung bietet, Innovationen sichtbar macht und Zukunftsstrategien gemeinsam weiterentwickelt. Der nächste Termin ist bereits für den 28. bis 31. März 2028 gesetzt.
Die diesjährige Ausgabe zeigte eindrucksvoll, welche Bedeutung persönlicher Austausch und erlebbare Technologien für eine Branche besitzen, die sich inmitten eines Wandels befindet. Volle Hallen im Messezentrum Nürnberg, eindrucksvolle Stände, intensive Gespräche und ein hochkarätiges Rahmenprogramm prägten das Bild an allen vier Messetagen.
Beide Veranstaltungen verbanden praxisnahe Wissensvermittlung, strategische Zukunftsthemen und internationale Expertise – ein Zusammenspiel, das die Besuchenden spürbar begeisterte.
Starke Stimmen aus der Veranstaltungsleitung
Stefan Dittrich, Veranstaltungsleitung der HOLZ-HANDWERK, zieht ein durchweg positives Fazit: „Diese vier Tage haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kraft und Innovationsfreude im Handwerk steckt. Die Stimmung vor Ort war fantastisch. Die HOLZ-HANDWERK 2026 hat erneut bewiesen, dass der persönliche Austausch und das Entdecken innovativer Technologien für den Schreiner und Tischler unverzichtbar sind. Dies unterstreicht die Bedeutung dieser Messe als zentralen Treffpunkt der Community.“
Elke Harreiß, Abteilungsleitung der FENSTERBAU FRONTALE, betont den Mehrwert des gemeinsamen Branchendialogs:
„Die Atmosphäre lebt von der Leidenschaft dieser Branche. Die FENSTERBAU FRONTALE ist der Ort, an dem sich die Community orientiert, Inspirationen einholt und weiterentwickelt. Dass das Messeduo gewachsen ist, zeigt die hohe Synergie und wie wichtig dieser Austausch gerade jetzt ist. Mein besonderer Dank gilt allen Ausstellenden, die mit ihrem Engagement und ihrer Präsenz wesentlich zu diesem starken gemeinschaftlichen Ergebnis beigetragen haben.“
Chiara Sträßner, Veranstaltungsleitung der FENSTERBAU FRONTALE, resümiert: „Unsere neuen Formate – von der Stage über den Innovation Award zum Zukunftsraum – haben gezeigt, welchen gemeinsamen Mehrwert wir schaffen können: Wissen teilen, Perspektiven verbinden und echte Inspiration ermöglichen. Die vielen positiven Gespräche und starke Resonanz bestätigen, dass Nürnberg der richtige Ort ist, an dem die Branche gemeinsam weiterkommt und Zukunft gestaltet.“
Ein Rahmenprogramm, das Maßstäbe setzte
Die FENSTERBAU FRONTALE, die ideell vom Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg und vom Landesinnungsverband des Bayerischen Glaserhandwerks getragen wird, überzeugte mit einem umfangreichen, international ausgerichteten Programm, das zentrale Fragen der Baubranche beleuchtete. Auf der neuen FENSTERBAU FRONTALE Stage standen energetische Sanierung, serielles Bauen, Klimaanpassung, Kreislaufwirtschaft und digitale Planungsprozesse im Fokus. Das FENSTERBAU FRONTALE Forum bot darüber hinaus eine eigene, vertiefende Plattform für Fachwissen und praxisnahe Einblicke.
Ein besonderer Höhepunkt war die erstmalige Verleihung des FENSTERBAU FRONTALE Innovation Awards auf der Stage, bei der herausragende Produktentwicklungen prämiert wurden. Der diesjährige Gewinner Remmers GmbH aus insgesamt 39 Einreichungen wurde für seine Innovation Induline I-130 ausgezeichnet. Im FENSTERBAU FRONTALE Forum wurden die Titel „Fensterbauer des Jahres 2026“ an MB Fensterbau Beelitz GmbH sowie der „MeisterAward“ an Hendryk Urban und Lisa-Marie Schmiedle vergeben.
Beim international besetzten Forum Architektur-Fenster-Fassade von AIT-Dialog drehte sich unter dem diesjährigen Motto „Balance – Bauen im Gleichgewicht” alles um veränderte Planungsanforderungen und nachhaltige Bauweisen. Im Anschluss vertieften Guided Tours die Inhalte in direktem Austausch mit passenden Ausstellern.
Abgerundet wurde das Programm durch die Sonderschau „klima.sicher.bauen“ in Kooperation mit ift Rosenheim, die nachhaltige Bauweisen und klimaresiliente Lösungen praxisnah vermittelte, sowie den Metallbautreff powered by metall-markt.net, der eine zentrale Anlaufstelle für Wissenstransfer und Networking war.
Die HOLZ-HANDWERK, die gemeinsam mit dem VDMA Holzbearbeitungsmaschinen veranstaltet und ideell vom Fachverband Schreinerhandwerk (FSH) Bayern getragen wird, hatte 2026 erstmals ein besonders lebendiges und dialogorientiertes Programm für den Besucher im Angebot. In der neuen HOLZ-HANDWERK Arena, unterstützt durch das Fachmagazin dds, diskutierten Nachwuchstalente, erfahrene Handwerksbetriebe und Experten aus der Branche über aktuelle Herausforderungen in Ausbildung, Digitalisierung und Materialeinsatz. Die Arena vermittelte damit nicht nur einen prägnanten Überblick über den Status quo, sondern öffnete zugleich den Blick nach vorn: Sie zeigte eindrucksvoll, wie moderne Handwerksbetriebe in Zukunft arbeiten werden – und welche Themen die Branche in den kommenden Jahren entscheidend prägen.
Ein weiteres Highlight war die vom FSH Bayern kuratierte Materialshow, die innovative Materialien für das Schreinerhandwerk präsentierte und neue Impulse zur Gestaltung setzte.
Der HOLZ-HANDWERK Campus bot darüber hinaus einen wertvollen Überblick über technische Ausbildungswege und Weiterbildungsmöglichkeiten. Hochschulen, Berufsfachschulen und Institutionen präsentierten moderne Lehrinhalte und zeigten, wie vielfältig und zukunftssicher Karrieren im Holzhandwerk sind.
Starke Synergie im Messeduo
Der neue Zukunftsraum, der gemeinsam von FENSTERBAU FRONTALE, HOLZ-HANDWERK und 100 PROZENT DIGITAL gestaltet wurde, zeigte praxisnah digitale Bürokonzepte, KI-gestützte Planung, Smart-Building-Technologien sowie Zukunftsthemen rund um Mitarbeiterführung, Nachwuchs und Organisationsentwicklung.
Der gemeinsam kuratierte Programmpunkt Fokus Innentüren, in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin BM, präsentierte eindrucksvoll, wie sich Ästhetik, Funktionalität und Innovation in modernen Türlösungen vereinen lassen. Ergänzt wurde das Format durch spezielle Guided Tours.
Ein Fazit mit Rückenwind
Das Messeduo 2026 hat eindrucksvoll bewiesen, dass die FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK der Branche eine starke Stimme verleihen. Sie bleiben der zentrale Treffpunkt, an dem Innovationen sichtbar werden, Netzwerke wachsen und Trends gesetzt werden.
Die Community schaut nach vorne – gemeinsam, vernetzt und voller Gestaltungswillen.


