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Die Messe. Fenster. Tür. Fassade.

18. - 21. März 2020 // Nürnberg, Germany

FENSTERBAU FRONTALE Newsroom

Beitrag für nachhaltige Kunststoff-Fenstersysteme: das VinylPlus® Product Label

Die Systemhäuser Epwin, Veka, Schüco und Rehau haben als erste das VinylPlus Product Label erworben. Dafür wurden sie im Rahmen des Frontale Forums von EPPA Präsident Andreas Hartleif und Stefan Eingärtner (VinylPlus) ausgezeichnet (4. und 1. v.l.). ©EPPA
Die Systemhäuser Epwin, Veka, Schüco und Rehau haben als erste das VinylPlus Product Label erworben. Dafür wurden sie im Rahmen des Frontale Forums von EPPA Präsident Andreas Hartleif und Stefan Eingärtner (VinylPlus) ausgezeichnet (4. und 1. v.l.). ©EPPA // © EPPA

Die Rede ist vom VinylPlus Product Label. Entwickelt wurde es von VinylPlus, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Industrie mit Sitz in Brüssel. Ein zentrales Ziel dieses Programmes ist die freiwillige Selbstverpflichtung, bis 2020 rund 800.000 Tonnen PVC-Altprodukte zu recyceln.

Dafür steht das Produktlabel

Das VinylPlus Product Label wurde zusammen mit dem englischen Building Research Establishment (BRE Global, Watford UK) und der schwedischen NGO The Natural Step (TNS) entwickelt. Es steht hauptsächlich für die nachhaltige Beschaffung von PVC und verbindet „product stewardship“ mit den ökologischen Komponenten, die das VinylPlus Programm als Kompass für eigene Nachhaltigkeitsinitiativen zur Verfügung stellt.

Die europäischen Systemhäuser von Kunststofffenstern sind die erste Gruppe von PVC-Verarbeitern, die das VinylPlus Angebot für ein Nachhaltigkeitslabel angenommen haben. Damit bieten sie dem Fensterbau und letztlich dem Endkunden bzw. Verbraucher einen echten Mehrwert: die Sicherheit, dass Rohstoffe nachhaltig beschafft wurden. Damit ergänzt das Produktlabel andere Qualitätssiegel wie beispielsweise das RAL Gütezeichen der Gütegemeinschaft Kunststofffenster-Profilsysteme e.V. (GKFP).

Nachhaltigkeit in der Praxis

Wie bei Zertifizierungsverfahren üblich, müssen die Systemhäuser in unabhängig durchgeführten Audits nachweisen, dass bestimmte Schlüsselanforderungen erfüllt werden. Dies betrifft Materialkreisläufe, den nachhaltigen Gebrauch von Additiven und die Klimapolitik des Unternehmens. Im Kern muss sichergestellt sein, dass PVC als Rohstoff nachhaltig beschafft, verarbeitet und wiederverwertet wird. VinylPlus hat 2016 über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg rund 570.000 Tonnen PVC in Europa recycelt, wobei der Anteil an wiederverwerteten Kunststoff-Fensterprofilsystemen bei 260.000 Tonnen lag. Dies trägt dazu bei, Rohstoffe zu sparen und die Energie zur Herstellung und Verwertung der Fensterprofile kontinuierlich zu reduzieren.

EPPA auf der FENSTERBAU FRONTALE 2018

Um die Bedeutung der Themen PVC-Wiederverwertung, Kreislaufwirtschaft und Produktlabel hervorzuheben, beleuchtete EPPA (European PVC Window Profile and related Building Products Association) in einem Vortrag im FENSTERBAU FRONTALE FORUM aus Sicht des Fensterbaus, aus Sicht von VinylPlus und EPPA, was das Nachhaltigkeitszeichen dem Fensterbauer, Endverbraucher und der Immobilienbranche konkret bringt. In diesem Rahmen zeichnete VinylPlus die ersten Systemhäuser aus, die das Label erworben haben: Vertreter von Veka, Schüco, Epwin und Rehau erhielten die Urkunde.

Hier kann der Vortrag nochmals angeschaut werden.

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