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Die Messe. Fenster. Tür. Fassade.

NEU: 16. - 19. Juni 2020 // Nürnberg, Germany

FENSTERBAU FRONTALE Newsroom

Die ersten Schritte auf dem Weg in die Multi-Cloud

Multi-Cloud zur FENSTERBAU FRONTALE

Weiter, immer weiter … Das Leitmotiv, das einst Olli Kahn in seiner Fußballkarriere zu Höchstleistungen getrieben hat, können sich auch Handwerksbetriebe zum Ansporn nehmen, ihre Digitalisierung kontinuierlich voranzubringen. Aber wie dabei konkret vorgehen?

In sich weitgehend geschlossene, oft in Anschaffung und Unterhalt kostspielige Branchenlösungen, die vorgeben, alle relevanten Bereiche auf einmal abzudecken, mögen mit ihren wesentlichen Funktionen im Arbeitsalltag (noch) unverzichtbar sein. Für die digitale Weiterentwicklung sind die meist vor Ort über Server und PCs vorgehaltenen mächtigen Software-Lösungen dagegen eher ein Klotz am Bein. Die ohnehin viele Unternehmer störende starke Abhängigkeit von solchen IT-Lösungen, kann sogar so weit gehen, dass letztlich die IT-Partner und Software-Anbieter indirekt auch das Tempo des eigenen Fortschritts bestimmen. Wer schneller vorankommen und dabei flexibel bleiben möchte, verfolgt andere Digitalisierungskonzepte, die gezielt auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Betriebe zugeschnitten sind. 

Der Multi-Cloud-Ansatz ist genial, immer noch visionär – und dennoch der richtige

Bewährt hat sich der Weg, in einem – heutzutage auch für das Handwerk – breit gefächerten Angebot an webbasierten SaaS(Software as a Service)-Tools, einfach die Cloud-Services zu abonnieren, die für individuelle Anforderungen die passenden Funktionen bereitstellen und über Apps auch mobil via Internet und Smartphone problemlos verfügbar sind. Vorteil eines solchen Multi-Cloud-Ansatzes: Die Software-Werkzeuge machen im Unterschied zur mächtigen Allround-Software nur das, was sie richtig gut können. Sie sind schneller eingerichtet und von den Mitarbeitern leichter nutzbar und – sobald sich die Anforderungen verändern – auch relativ leicht austauschbar. Der Haken an der Sache? Die einzelnen Cloud-Lösungen müssen in der Lage sein, untereinander Daten auszutauschen. Ansonsten entstehen auch hier die gefürchteten „Informationssilos“, die einem reibungslosen Workflow entgegenstehen und damit sozusagen die Transparenz-Ideale der Cloud und damit auch der Digitalisierung gewissermaßen „verraten“.

Insellösungen führen in die Digitalisierungssackgasse …

… und müssen daher vermieden werden. Bei der Auswahl geeigneter Cloud-Anwendungen sollte daher auch deren Integrationsfähigkeit ein entscheidendes Kriterium sein. Praxis- wie handwerkertaugliche Apps stellen dazu geeignete Schnittstellen (API, Application Programming Interface) bereit. Noch besser, wenn sich der Anbieter von Haus aus darum kümmert, dass seine App offen und kooperativ angelegt ist. Ein Task-Management-Tool wie zum Beispiel Meistertask lässt sich in teamfähige, cloudbasierte Büro-Anwendungen wie der Google G Suite und Microsoft Office 365 einbinden. Darüber hinaus unterstützt Meistertask auch Cloud-Dienste wie Zapier oder auch IFTTT (IF THIS THEN THAT). Diese Angebote sind gezielt darauf ausgerichtet, webbasierte Anwendungen miteinander zu verknüpfen und über relativ einfach selbst einzurichtende Mini-Programme (Applets) relevante Daten und Arbeitsanweisungen automatisch an andere Apps weiterzureichen. Zapier kann über die Schnittstellen-Verknüpfung und entsprechende Zugänge die Datensilos von über 1500 Webanwendungen aufbrechen, sodass Anwender – wohlgemerkt ohne Programmierkenntnisse, aber mit etwas Experimentierfreude – individuelle, automatisch ablaufende Datenübergaben in Eigenregie organisieren können. Schade nur, dass hinter der smarten Zapier-App (wieder einmal) ein amerikanisches Unternehmen steckt und damit in Bezug auf die Einhaltung der EU-DSGVO-Vorgaben vor allem bei der Verarbeitung personenbezogener Daten erhöhter rechtlicher Klärungsbedarf besteht.

Die Multi-Cloud muss das Ziel sein

Unternehmen wählen aus einem breiten Cloud-Angebot ihre Business-Apps aus und stellen so ihren maßgeschneiderten Software-Werkzeugkasten zusammen. Sollten dann noch im Hintergrund die einzelnen Bausteine reibungslos und sicher ineinandergreifen, sodass der Chef seinen gesamten Betrieb über ein(!) zentrales Dashboard steuern kann, wird die Vision der Multi-Cloud Realität. Bis es so weit ist, geht’s genau auf diesem Digitalisierungsweg Stück für Stück weiter.

Das Forum Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk ist der Schmelztiegel der umsetzungsorientierten Digitalisierung auf der FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK 2020 in Nürnberg. Dort finden Sie vom 18. 21. März 2020 an vier Tagen für sich und Ihr Unternehmen den richtigen Weg in die eigene Digitalisierung. Informationen, Inspiration und konkretes Wissen zu diesem und vielen weiteren Themen gibt es live in Form von Impulsvorträgen, Praxisgesprächen, Workshops und im persönlichen Austausch mit Digitalisierungsexperten und Handwerkskollegen.

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