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Use #fensterbaufrontale

Die Messe. Fenster. Tür. Fassade.

29. März - 1. April 2022 // Nürnberg, Germany

FENSTERBAU FRONTALE Newsroom

So kann jeder Handwerksbetrieb „seinen“ digitalen Wandel selbst organisieren

Softwarelösungen wurden auf der FENSTERBAU FRONTALE 2018 präsentiert

Digitalisierung ermöglicht effizientere Zusammenarbeit, einfachere Kommunikation, bessere Information, mehr Flexibilität und schnellere Innovation. Außerdem verändert sich auch die Art der Unternehmens- und Mitarbeiterführung signifikant. Ergo: Durch interne Vernetzung und direkten digitalen Austausch schaffen Sie flachere Hierarchien. Sie machen Wissen auf einer breiteren Ebene verfügbar. Zudem können Sie Ihre Mitarbeiter schneller in Entscheidungsprozesse integrieren und ihnen mehr Eigenverantwortung übertragen.

Handwerk ist Vielfalt – Blaupause gibt es nicht

Jedes Handwerksunternehmen ist anders strukturiert und arbeitet und organisiert sich anders. Auch innerhalb der einzelnen Gewerke ist das so. Wenn Sie also die Digitalisierung in Angriff nehmen wollen, können Sie nicht generell auf einfach übernehmbare Vorgehensweisen setzen. Sie müssen die Gestaltung Ihrer digitalen „Reise“ selbst in die Hand nehmen. Hierbei steht die Bedeutung des dafür notwendigen Fahrplans (neudeutsch „Roadmap“) im Fokus.

Es braucht einen Digitalisierungsfahrplan

Wenn Sie Ihren digitalen Weg erfolgreich gestalten möchten, brauchen Sie einen einfachen, klar strukturierten und übersichtlichen Fahrplan. Dieser beinhaltet die Stationen, die Reisezeit, Ausweich- bzw. Anschlussmöglichkeiten etc. Und er bietet Ihnen die Möglichkeit, da einzusteigen, wo Sie Ihre Reise beginnen möchten.

Sich an solch einem Fahrplan zu orientieren ist sinnvoll, denn Sie wollen Ihr Geschäft sicher nicht von heute auf morgen „umkrempeln“. Deshalb ist es wichtig, dass er konkret an Ihren eigenen Anforderungen bzw. denen Ihres Unternehmens und Tagesgeschäfts ausgerichtet ist. Dann stellt es auch kein Problem für Sie dar, Änderungen und Justierungen vorzunehmen, sollten diese während des Veränderungsprozesses nötig werden.

Bestimmen Sie Ihren digitalen Status quo

Das konkrete Wissen über den Stand des eigenen Unternehmens in Sachen Digitalisierung (digitaler Reifegrad) ist ein wichtiger Ausgangs- bzw. Startpunkt für alle (weiteren) Schritte, die Sie machen werden. Dies gilt sowohl für „Einsteiger“ als auch für all diejenigen, die bereits messbare Fortschritte bei der Digitalisierung gemacht haben.

Wichtig: Die Erkenntnisse, die sich aus einer regelmäßig durchgeführten Reifegradermittlung ableiten lassen, geben zum Beispiel Aufschluss darüber, auf welche Bereiche der Digitalisierung es sich stärker zu fokussieren gilt.

Führen Sie also ein Handwerksunternehmen mit angeschlossenem Handel, wird möglicherweise die digitale Interaktion mit Kunden und Interessenten in den Vordergrund zu stellen sein. So lassen sich Einkäufe und die damit zusammenhängenden Prozesse für alle Beteiligten möglichst unkompliziert und dennoch transparent gestalten.

Für Gewerke mit technologischer Expertise kann es von Bedeutung sein, zur Innovation des Geschäftsmodells Geräte und Anlagen von Kunden digital zu vernetzen, um die Zuverlässigkeit zu steigern und Ausfallzeiten zu vermeiden bzw. kurzzuhalten.

Strukturiertes Vorgehen ist das A & O

Die schnelle digitale Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten bringt enorme Vorteile in der Geschwindigkeit des Tagesgeschäfts und in der Genauigkeit, mit der ein Auftrag erledigt und eine Baustelle dokumentiert werden kann. Der Begriff „Wertschöpfung“ erfährt so eine völlig neue Dimension, den Sie sich zunutze machen können.

Um diese Ziele zu erreichen, kommt es darauf an, eine strukturierte Vorgehensweise zu entwickeln, an der Sie sich orientieren können. Folgende Fokusbereiche im Unternehmen bieten sich im Kontext der Ermittlung des digitalen Reifegrades und der Umsetzung von Digitalisierungsschritten an: Digitalisierungsstrategie, Kundenzentrierung, Veränderung der Arbeitsweisen, Optimierung der Arbeitsabläufe und Geschäftsmodellinnovation.

Ferner müssen Zug um Zug weitere Themen berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem die Kultivierung und Bereitstellung von Wissen sowie Anforderungen des Datenschutzes (Stichwort Datenschutzgrundverordnung DSGVO).

Eigeninitiative und externes Know-how kombinieren

Wenn Sie bereits über eine hohe digitale Affinität verfügen, ergibt es durchaus Sinn, Ihren Digitalisierungsprozess von innen heraus zu strukturieren und zu starten. Sind diese Kompetenzen nicht in entsprechendem Umfang vorhanden, setzen Sie sich mit Technologie- oder Digitalisierungsexperten Ihres Vertrauens an einen Tisch. IT-Dienstleister und Ihre Handwerksorganisation helfen Ihnen da weiter.

Fazit

Trotz des möglicherweise entstehenden Handlungsdrucks sollten Sie nicht allen Anforderungen von Anfang an die gleiche Priorität einräumen. Wenn Sie das tun, besteht die Gefahr, dass Sie – und Ihre Mitarbeiter – den Überblick verlieren. Es gilt vielmehr, Ihr Unternehmen kontrolliert, eigenbestimmt und in einer für alle Beteiligten beherrschbaren Geschwindigkeit mit der digitalen Welt zu verbinden.

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