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Die Messe. Fenster. Tür. Fassade.

29. März - 1. April 2022 // Nürnberg, Germany

FENSTERBAU FRONTALE Newsroom

Arbeitskultur: Digitale Arbeitsplätze dynamisieren Ihr Geschäft

Digitale Arbeitsplätze dynamisieren ihr Geschäft

Ein wichtiger Erfolgsfaktor im Handwerk sind die Mitarbeiter im Außendienst, die Qualität ihrer Arbeit, ihre Effizienz und die daraus resultierende Produktivität. Eine logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist, die Stellschrauben weiter – am besten digital – zu justieren. Ein interessanter Ansatz wäre, einen „digitalen Workplace“ bereitzustellen, der es ermöglicht, immer und überall – bei Bedarf auch gemeinsam – auf Daten und Wissen zuzugreifen.

Digitaler Workplace – wie geht das?

Ein digitaler Arbeitsplatz für Sie als Chef, Ihr Sekretariat oder Ihre Fachleute im Kundendienst macht die Erledigung der Arbeit von Endgeräten wie Büro-PCs oder einem physischen Raum wie dem Handwerkerbüro komplett unabhängig und spart Ihnen und Ihren Mitarbeitern lästige, teure „Nacharbeiten“.

Sie greifen auf benötigte Informationen und Funktionen via Internetverbindung und Cloud Services zu. Dazu können Sie zum Beispiel ein Smartphone oder ein Tablet und mobile Apps nutzen. So ist es ein Leichtes, auf ein gespeichertes technisches Handbuch zuzugreifen. Oder über den Laptop digitale Rechnungen zu erzeugen und deren direkten Versand via E-Mail auszulösen. Oder eine Kundenanfrage auch vom Lagercomputer aus zu beantworten, statt erst ins Büro laufen zu müssen.

Auch die Kommunikation kann an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Gespräche von Außendienstmitarbeitern mit der Supporthotline eines Anlagenherstellers und die gleichzeitige gemeinsame Durchsicht von digitalen Unterlagen oder die Bewertung von Situationsfotos vom Kundenstandort aus sind ad hoc möglich – zum Beispiel per Messenger-App, im Chat oder „live“ per Videotelefonie.

Was bringen digitale Arbeitsplätze?

Junge, gut ausgebildete Handwerker besitzen schon altersbedingt eine hohe Online-Affinität. Sie erwarten, dass sie „ihre“ handwerkliche Leistung schnell, durchgängig und professionell erbringen können.

Dazu gehört zum Beispiel, dass sie die für die spezifische Heizanlage, Maschine oder Bauaufgabe benötigten Wertetabellen, Messgeräte und sonstigen Werkzeuge schon bei der ersten Anfahrt so weit wie möglich (digital) im Zugriff haben.

Sie können so beispielsweise Nachfragen zu technischen Problemen schneller erledigen oder die Bestellung von Ersatzteilen sofort vom Einsatzort aus anstoßen. Und Sie als Unternehmer können so erwarten, dass alle ausgeführten Arbeiten korrekt dokumentiert werden.

Sie sehen: Ein digitaler Arbeitsplatz kann die Produktivität in Ihrem Handwerksbetrieb steigern. Das setzt aber auch voraus, dass der Einzelne mehr Verantwortung übernimmt und selbstständiger entscheiden kann. Hierarchie- und Beziehungssysteme sowie Regeln und die Geschwindigkeit, mit der Arbeitsabläufe und Aufträge insgesamt erledigt werden können, verändern sich so. Das müssen Sie wissen und wollen!

Checkliste: So zahlt der digitale Arbeitsplatz auf Ihren geschäftlichen Erfolg ein!

  1. Legen Sie die speziellen Anforderungen Ihres Tagesgeschäfts, aber auch Ziele wie mehr Produktivität, als Basis für die Umsetzung digitaler Arbeitsplätze zugrunde.
  2. Erfassen Sie die aus Ihrer und der Sicht Ihrer Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen relevanten Abläufe, die Sie in deren digitale Arbeitsplätze integrieren wollen.
  3. Überlegen Sie mit einem IT-Dienstleister Ihres Vertrauens, ob und wie diese Abläufe mithilfe von IT-Lösungen digital so abgebildet werden können, dass neben echten Arbeitserleichterungen im Tagesgeschäft auch Mehrwerte für Ihre Kunden entstehen.
  4. Achten Sie darauf, dass die in Ihrem Betrieb zum Einsatz kommenden IT- bzw. Cloud Services nahtlos und unabhängig vom benutzten Endgerät (Smartphone, Tablet, Notebook, Büro-PC etc.) zusammenarbeiten.
  5. Machen Sie sich selbst und Ihren Mitarbeitern klar, dass der uneingeschränkte und einfache Zugang zu digital vorliegenden Inhalten die Grundlage für eine erfolgreiche digitale interne und externe Zusammenarbeit und für die Optimierung der Kundenzufriedenheit darstellt.
  6. Denken Sie bei Ihren Überlegungen zur Einrichtung digitaler Arbeitsplätze auch daran, dass viele Kunden und Interessenten Informationen und Transparenz im Zusammenhang mit den von Ihnen angebotenen Produkten und Dienstleistungen haben wollen – notfalls auf der Baustelle oder im Heizungskeller.
  7. Berücksichtigen Sie, dass Ihre Mitarbeiter spezielle Fertigkeiten für die Nutzung professioneller digitaler Arbeitsplätze benötigen und gegebenenfalls an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen müssen, um ihre Arbeit damit wirklich effizient erledigen zu können.
  8. Gehen Sie und Ihre Mitarbeiter mit Erfolgen, aber auch mit kritischen Situationen, die durch die Nutzung digitaler Arbeitsplätze entstehen, offen um. Sie können so Motivation geben, aber auch aus Fehlern lernen und sich weiterentwickeln.
  9. Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter schon bei der Planung dieses Digitalisierungsschritts mit an Bord und nehmen Sie alle aufkommenden Fragen ernst. Das steigert die Chance auf Akzeptanz.
  10. Wenn Mitarbeiter nötige Veränderungen im Zug der Arbeitsplatzdigitalisierung auch selbst anstoßen möchten, gehen Sie positiv darauf ein. Sie machen es ihnen so leichter, diese zu akzeptieren und sich auch künftig aktiv damit auseinanderzusetzen.

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