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Die Messe. Fenster. Tür. Fassade.

19. - 22. März 2024 // Nürnberg, Germany

FENSTERBAU FRONTALE Newsroom

Expert Talks auf der FENSTERBAU FRONTALE – das Line-up steht

Expert Talks auf der FENSTERBAU FRONTALE
© NürnbergMesse

Was für ein Line-up für die erstmals während der Summer Edition der FENSTERBAU FRONTALE (12.-15. Juli 2022) stattfindenden Expert Talks. Das neu ins Fachprogrammaufgenommene Talkformat, das die Besucher am Nürnberger Messegelände von Dienstag bis Freitag, jeweils ab 15.30 Uhr für 45 Minuten, im Café Eingang Ost erleben, begeistert mit enormer Themenvielfalt. Neben den von Reinhold Kober, Book Your Video GmbH & Co. KG, moderierten und organisierten Talkrunden ist dafür gesorgt, dass immer wieder auch Impulse aus dem Publikum Eingang in die Gespräche finden werden; und die dürfte es reichlich geben, angesichts des Programms für die Expert Talks.

Dienstag, 12. Juli, 15.30 Uhr – Montagezarge, warum erst jetzt?

Im benachbarten europäischen Ausland teils seit Jahren mit Erfolg eingesetzt, spielt die sog. Montagezarge nunmehr auch hierzulande eine immer wichtigere Rolle. Argumente gibt es griffige, vielleicht am wichtigsten ist, dass das entsprechende Einbauverfahren verhindern soll, dass frühzeitig ungeschützt in den Baukörper eingebrachte Bauelemente im weiteren Ablauf Schaden durch Folgegewerke nehmen. Doch warum hat es so lange gedauert, bis sich die Vorteile auch in Deutschland langsam in der Branche durchsetzen – und was gilt es im Umgang mit der Montagezarge zu beachten? Antworten versprechen Wolfgang Jehl, Montageexperte des ift Rosenheim, und Institutsleiter Prof. Jörn P. Lass, der sich für eine ganzheitliche Bewertung von Fenstern in Hinblick auf deren CO2-Fußabdruck starkmacht und über die Sonderschau des ift Rosenheim auf der Messe informiert.

Mittwoch, 13. Juli, 15.30 Uhr – Kunststofffenster der Zukunft

Auch in diesem Line-up gibt es Highlights und dieser Tag gehört sicherlich dazu. So laufen an der Berner Fachhochschule in Biel augenblicklich hochspannende Tests im gemeinsamen Projekt der SIKA AG und von BASF SE zur Verbesserung des Kunststofffensters. Dabei geht es um eine Kombination des BASF Kunststoffs Ultradur mit einer speziell von SIKA entwickelten Klebstofftype: Geschickt im Fenster eingesetzt, kann so auf aussteifenden Stahl verzichtet werden, da nun die Steifigkeit des Scheibenpaketes endlich optimal genutzt werden kann. Diese Technologie verschiebt deutlich die Grenzen des Machbaren in Bezug auf Design, Größe, Stabilität und Energieeinsparung. Erstmals und exklusiv geben in den Expert Talks dazu Matthias Dick, Business Development Manager bei SIKA Services, Urs Uehlinger, Kompetenzbereichsleiter Fenster, Türen, Fassaden an der Berner Fachhochschule in Biel, und Dr. Kay Brockmüller, Project Manager Engineering Plastics Europe bei BASF SE, Auskunft – ein Pflichttermin für alle, die sich für die Zukunft des Kunststoff-Fensterbaus interessieren.

Donnerstag, 14. Juli, 15.30 Uhr – 95 Prozent CO2-Einsparung mit Reflexion statt Dämmung

Die Besetzung des Talkformats ist diesmal, was Personenzahl und Unternehmensgröße angeht, reduziert, doch verspricht das Thema mit einem Blick über den Tellerrand gleichwohl Hochspannung. So hat sich aus dem deutsch-österreichischen Grenzgebiet Wilfried Jung angesagt, der sich mit der kleinen, aber hochgradig innovativen LPS GmbH und dem patentierten Wärmereflexionsstoff LU..PO.THERM und der Losung ,Temperaturleitfähigkeit statt Wärmeleitfähigkeit‘ der sog. Infrarot-Reflexion verschrieben hat. Dabei gibt er für seine inhomogene, mehrschichtige, reflektierende Wärme- und Temperaturbarriere Potenziale für die CO2-Einsparung, in der Lebenszyklusbetrachtung von der Herstellung bis zum Recycling, bis 95 Prozent an.
Insbesondere auch auf seine lebensnahen Schilderungen, mit den hohen realisierten Verbrauchseinsparungen, dürfen sich die Messebesucher freuen, der Pionier, über den im europäischen Ausland regelmäßig Fachmagazine berichten und der auf die tausendfache Erprobung von LU..PO.THERM verweist, erklärt das Funktionsprinzip seines Wärmereflexionsstoffes anschaulich mit einer Rettungsdecke und beruft sich auf Bauhaus-Gründer Walter Gropius sowie die Innovationsklausel des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).

Freitag, 15. Juli, 15.30 Uhr – Digitalisierung im Fensterbau

Am Schlusstag der FENSTERBAU FRONTALE schlagen die Expert Talks dann wieder den Bogen zurück zur Praxis des Fensterbaus. Dabei machen wir den Versuch einer Bestandsaufnahme, was den tatsächlichen Status quo in Sachen Digitalisierung der Branche angeht. Wer könnte hier, im Querschnitt des wichtigsten, mitgliederstärksten Fensterverbands, eher eine plausible Einschätzung abgeben als Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. Vor allen Dingen gilt es zu hinterfragen, wem all die vernetzten Prozesse zugutekommen, dem Hersteller, seinen Distributions- und Montagepartnern oder dem späteren Nutzer des modernen Bauelements. Hier kann VFF-Mitglied und Fensterhersteller Markus Walter vom gleichnamigen Unternehmen in Augsburg aus erster Hand berichten, schließlich implantiert er seinen Kunststoffelementen eigens einen NFC-Chip, der – etwa wenn ein Austausch erforderlich ist – über einen Scan zu in der Cloud hinterlegten, auftrags- und positionsbezogenen, Daten führt: Welche Komponenten sind verbaut? Wann und vom wem wurde das Element produziert – muss für den Ersatz etwas nachbestellt werden? Der Unternehmer gibt Auskunft darüber, wie sich das Fenster mit Innenleben bewährt hat und welche Funktionen der Chip künftig noch übernehmen könnte.
Alles in allem sind die Expert Talks eine spannende Themenplattform, um die Branche in Kontakt zu bringen und mit neuen Technologien, aber auch aktuellen Erfahrungen die größte Bühne zu bespielen, die der deutschsprachige Fensterbau zu bieten hat: die FENSTERBAU FRONTALE in Nürnberg. „Wir freuen uns sehr, unseren Besuchern mit diesem Mix aus Innovation und Branchentalk einen weiteren Grund für die Teilnahme an der Summer Edition der FENSTERBAU FRONTALE zu geben“, sagt Projektleiterin und Gastgeberin Elke Harreiß von der NürnbergMesse. „Ich bin gespannt auf wirklich tolle Gäste, möchte sicher das eine oder andere Neue herauskitzeln und lade die Branche ein, sich – im Vorfeld per Mail an rk@bookyourvideo.com oder live vor Ort – mit ihren Fragen zu beteiligen“, sagt Moderator Reinhold Kober, Ideengeber von der Book Your Video GmbH & Co. KG.
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