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Die Messe. Fenster. Tür. Fassade.

19. - 22. März 2024 // Nürnberg, Germany

FENSTERBAU FRONTALE Newsroom

So bereiten Sie Ihren Betrieb ganz konkret auf die digitale Zukunft vor!

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Digitalisierung ist eine von vielen Ressourcen im Unternehmen! Und hier schreitet die Entwicklung enorm schnell voran. Das gilt für Technologien, die der Digitalisierung ihre Funktionalität verleihen: cloudbasierte Software, dazugehörende gut gemachte Business-Apps, automatische Datenerfassung und -auswertungen sowie jedwede Form der digitalen Vernetzung. Sie sind mit Sicherheit bereits Schlüsselfaktoren für Ihren unternehmerischen Erfolg. Das gilt aber auch für zahlreiche weitergehende Aspekte, wie zum Beispiel künstliche Intelligenz, Robotik, Internet der Dinge etc. Auch diese sollten Sie laufend in Bezug zu den Anforderungen des wirtschaftlichen Umfelds Ihres Betriebs stellen und immer wieder neu bewerten! 

Neue Geschäftsfelder liegen in Zukunftstechnologien!

Für eine innovative Zukunft wesentliche Technologien müssen sich noch immer ihren Weg in viele Handwerksbetriebe suchen. Hierzu gehören unter anderem Werkzeuge für die Leistungserbringung, Automatisierung oder interne bzw. externe Vernetzung des Unternehmens, beispielsweise Building Information Management (BIM). Auch die intensive Nutzung von Produkt-, Kunden- oder Umgebungsdaten mithilfe von Internet der Dinge (IoT) oder künstlicher Intelligenz (KI) können helfen, die Effizienz zu steigern oder weitere Geschäftsbereiche zu erschließen.

Aber wie sehen solche innovativen Werkzeuge für das Handwerk aus? Welche neuen, ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Erweiterungen des Geschäfts im Handwerk werden Ihnen damit ermöglicht? Die Antworten liegen in auf den konkreten Bedarf eines jeden Betriebs anpassbaren Lösungen aus den Digitalisierungsbereichen, Robotik, Virtual Reality (VR) sowie in Predictive-Maintenance-Modellen auf Basis von Datenauswertungen etc. 

Vernetzte Geräte, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge integrieren!

Welchen konkreten Nutzen können beispielsweise Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) in Ihrem Betrieb schaffen? Aktuell geht es hier für viele bereits um den administrativen Bereich, zum Beispiel um die Entlastung von Dokumentationspflichten, um automatisierte Lagerei und Beschaffung, Buchhaltung und Terminsteuerung. KI ermöglicht aber auch gänzlich neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle. Sie kann vorhandene handwerkliche Prozesse optimieren, teilweise automatisieren. 

Das Internet der Dinge verbindet intelligente, lernende Haushaltsgeräte, Heizungsanlagen, die Rollladensteuerung, Überwachungssysteme. Einstellungsarbeiten an komplexen Steuerungen für den Kunden lassen sich vom Büro, von unterwegs per Smartphone und Internet oder softwaregesteuert und automatisiert vornehmen. 

Stellen Sie sich an dieser Stelle unter anderem folgende Fragen:

  • Wo in meinem Unternehmen ist der KI-Einsatz (auch unter strategischen Gesichtspunkten) besonders erstrebenswert? 
  • Welche KI-basierten Lösungen sind derzeit auf dem Markt für meine Branche und meine konkreten Anforderungen verfügbar? 
  • Wie, wie gut und unter welchen Voraussetzungen funktionieren diese in den spezifischen Anwendungsfällen meines Geschäfts?
  • Welche Einsatzmöglichkeit eignet sich besonders gut als „mein“ erstes Pilotprojekt? 
  • Welche Hardware und Software muss ich für welche KI-Anwendung im Pilotprojekt und im Dauerbetrieb bereithalten?
  • Wie wird meine Belegschaft auf die neue Technologie reagieren? 
  • Wie viel Schulungsaufwand in Zeit und Geld ist für den Start und für den Dauerbetrieb nötig?

Informations- und Wissensgenerierung zum Strategiethema machen!

Digitalisierung erzeugt auswertbare Daten – jeden Tag! Diese Geschäftsdaten müssen strukturiert und in Bezug zueinander gesetzt werden. Wenn Sie zum Beispiel Informationen aus Einkauf, Verkauf, Baustellenabrechnungen, Lohnbuchhaltung und Kasse in unterschiedlichen Systemen speichern, die mangels Datenschnittstellen nicht miteinander „sprechen“ können, dann kann auch kein gezielt und schnell abrufbares Wissen um die wirtschaftliche Situation Ihres Unternehmens entstehen. 

Moderne (cloudbasierte) ERP-Systeme, in die alle Daten Ihres Geschäfts zentral einfließen, ermöglichen Ihnen unternehmerische Analysen dank vorkonfigurierter, klar benannter Abfragen auf Knopfdruck. Sie bekommen damit Antworten auf viele – auch komplexe - Fragen wie beispielsweise: Wo liegen unsere Stärken? Oder: Haben wir bei eingehenden Anfragen die nötigen finanziellen und personellen Kapazitäten? 

Finanzielle und praktische Digitalisierungsförderung nutzen!

Nutzen Sie als Unternehmer die Fördermöglichkeiten der öffentlichen Hand zur digitalen Modernisierung Ihres Betriebs! Förderprogramme sind meist zeitlich befristet oder nur so lange gültig, bis die Mittel vergeben sind. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Kombination mehrerer Förderangebote möglich. Meist müssen die Mittel vor dem Projektstart beantragt werden!

Zur Abwicklung der finanziellen Förderprogramme setzt die öffentliche Hand meist Banken als Projektträger ein. Die Antragstellung erfolgt entweder über die Hausbank des Unternehmens oder über einen freien, bei der Förderstelle akkreditierten Unternehmensberater. Dieser übernimmt dann mit dem Unternehmer die Ausarbeitung des Antrags. Auch die Handwerkskammern bieten Förderberatungen an, zum Beispiel für die praktische Umsetzung. Wichtig ist eine Strategie, die zeigt, auf welchem Weg die Digitalisierung das Unternehmen zum Erfolg führen soll. Auch diese Leistungen sind gegebenenfalls finanziell förderwürdig! 

Eine gute erste Anlaufstelle für eine Förderung, die nicht zurückgezahlt werden muss, ist die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums unter www.foerderdatenbank.de. Auch die Mitarbeiter der Förderbank beraten. Sie beantworten beispielsweise Fragen, die im Zuge der Beantragung von Fördergeldern möglicherweise entstehen. Die Handels- und Handwerkskammern sind ebenfalls gute Anlaufstellen für eine kostenlose Beratung. Achtung: Fördermittelberater und entsprechende Agenturen können ebenfalls bei der Suche und beim Beantragen von Fördergeldern helfen – in der Regel aber gegen Bezahlung, meist in Form eines Anteils am Fördertopf. Diese Mittel fehlen dann für die Umsetzung des eigentlichen Projekts.

Fazit

Wenn Sie „Ihre“ digitale Transformation erfolgreich gestalten möchten, brauchen Sie einen einfachen, klar strukturierten und übersichtlichen Plan. Dieser beinhaltet die Stationen, die Reisezeit, Ausweich- bzw. Anschlussmöglichkeiten etc. Und er bietet Ihnen die Möglichkeit, da einzusteigen, wo Sie Ihre Reise beginnen möchten. Dieser Plan sollte konkret an den exakten Anforderungen Ihres Geschäfts ausgerichtet sein. 

Bei jedem Ihrer geplanten Digitalisierungsschritte kommt es darauf an, die Anforderungen in Bezug auf Kunden-, Arbeits- und Mitarbeiterprozesse sowie die möglichen Auswirkungen auf das Geschäft klar zu erkennen und zu benennen. Dann können Sie gezielt Veränderungen anstoßen und umsetzen.

Das „Forum DIGITALISIERUNG PRAKTISCH GESTALTEN“ ist der Schmelztiegel der umsetzungsorientierten Digitalisierung auf der FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK 2022 in Nürnberg. Dort finden Sie vom 12.07.– 15.07.2022 an vier Tagen für sich und Ihr Unternehmen den richtigen Weg in die eigene Digitalisierung. Informationen, Inspiration und konkretes Wissen zu diesem und vielen weiteren Themen gibt es live in Form von Power-Interviews und im persönlichen Austausch mit Digitalisierungsexperten und Handwerkskollegen.

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